Johann, Karner

Johann Karner

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    Bilder

    • liszten to me ... II, acryl, harz auf leinwand, 180 x 180 cm, 2010
    • harz auf leinwand, 100 x 120 cm, 2010
    • harz auf leinwand, 100 x 120 cm, 2010
    • acryl, harz auf leinwand, 180 x 180 cm, 2009
    • mt. auf leinwand, 100 x 120 cm, 2008
    • mt. auf leinwand, 100 x 120 cm, 2008
JOHANN KARNER

 

1994-96  academy of fine arts & design – bratislava

ausstellungen/beteiligungen:

 

1994 „resultate”, palais clam gallas/salle de bal, wien

1995 „jahresausstellung”, palais palffy, bratislava

1996 „S.E.R. – gemeinschaftsstiftung”, galerie smend, köln

1999 „personale”, eventroom kotschever, wr. neustadt

2001 „ankauf: bgld”, landesgalerie eisenstadt

2001 „bleisCHwarz”, st.peter/sperr, wr. neustadt

2002 „that’s new”, ig bildende kunst, wien

2002 „soho in ottakring” (mit hans wetzelsdorfer), wien

2002 „Guck!!Kastengalerie”, stadtmuseum st. pölten

2003 „orte – raum – skulptur“, neufeld, burgenland

2003 „Lebenszeichen“, stadtmuseum st. pölten

2004 „Euregio“, kunsthalle szombathely, ungarn

2004 „Grenz(t)räume“, klingenbach – neufeld, burgenland

2004 „Das letzte Abendma(h)len“, stadtmuseum st. pölten

2005 „no dream is ever lost“, artbox mattersburg

2005 galerie KunstReich, bad tatzmannsdorf

2005 „gegenständliches & serielles“, NN-fabrik, oslip

2005 „Euregio“, bela bartok-center györ/landesgal. eisenstadt

2005 galerie „alte schule walbersdorf“, mattersburg

2006 „points, fields & spots“ (mit f. rittsteuer), neusiedl

2006 grafik-triennale, grenchen (CH)

2007 „reconciliation q202“, wien

2008 „kopfstoß oder SO“, stadtmuseum st. pölten

2008 20 jahre kunstverein süd ost, palais palffy, wien

2009 barockschlössl , kunstverein mistelbach

2009 karner/sauer, blau-gelbe-viertelsgalerie schloss fischau

2009 „reconciliation 09“, kanzlei agitas, wien

2009 „eine haydn arbeit“, landesgalerie eisenstadt

2010 „interdependenzen 3“, blue lion space, wien

2010 eu-art-network, cselley mühle, burgenland

2010 „...around infinity“, blue lion space, wien

 

2011 „vivat liszt! hör das licht - sieh den klang“

         landesgalerie eisenstadt

         budapest galeria, budapest

         galerie im neuen rathaus, bayreuth

         altenburg, weimar

         galerie umelecka beseda, bratislava

         forum lipinski, leipzig

         lisztzentrum raiding, burgenland

         forum art contemporain, luxemburg

         österreichisches kulturforum, london

         palazzo albrizzi, venedig

 

2011

        „think big“, viertelfestival 2011,

         lanzenkirchen; bad erlach /nö

 

 

Malerei


Auf den Bildern Johann Karners schieben sich farbige Schichten, gekrümmte, runde, gebogene Emanationen in- und gegeneinander. Schwingende und ziehende Kurvaturen bilden Flächen und Umrisse. Die sich darin immer wieder manifestierende Form des Kreises, als mythologisches
 Symbol für Unendlichkeit, ist der Ausgangspunkt des Paradigmas dieser Bilder. Kreisrundes tritt in ein Wechselspiel mit den amorph-bewegten Formen, doch wenn man genauer hinsieht, erweisen sich die Kreise immer deutlicher als Quelle der formalen Prozesse.

Alle diese sich in scheinbar uneinschätzbar langsamer Bewegung entwickelnden Flächen kontrastieren in Farbe und in Intensität miteinander und erzeugen damit imaginäre Räume auf der Fläche des Bildes. Helle Grüntöne oder weiße und beige Farben treffen auf eigentümlich leuchtendes Blau und Violett in all ihren Abstufungen. In anderen Bildern bildet sich eine Skala zwischen warmen Weißtönen und orangen und roten Farben. Der innere und organische Zusammenhang all dieser Farben ergibt sich notwendig aus der Arbeitsmethode, in der sich die Farben, und zwar als reales Material, immer eine aus der anderen, wie in einer dialektisch-logischen Gedankenkette, immer weiter aus sich selbst heraus entwickeln. Die meisten dieser Farbflächen sind einheitlich, manchmal jedoch verrinnen mehrere Farben, schwimmen ineinander, oder ein dunkler Farbfaden in einer helleren Fläche zieht zarte Schlieren.

Die farbigen Zonen scheinen sich schneller oder langsamer auszudehnen, sich übereinander zu schieben oder einander abzudecken. Dem Betrachter bietet sich ...
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