
Johann Karner
JOHANN KARNER
1994-96 academy of fine arts & design – bratislava
ausstellungen/beteiligungen:
1994 „resultate”, palais clam gallas/salle de bal, wien
1995 „jahresausstellung”, palais palffy, bratislava
1996 „S.E.R. – gemeinschaftsstiftung”, galerie smend, köln
1999 „personale”, eventroom kotschever, wr. neustadt
2001 „ankauf: bgld”, landesgalerie eisenstadt
2001 „bleisCHwarz”, st.peter/sperr, wr. neustadt
2002 „that’s new”, ig bildende kunst, wien
2002 „soho in ottakring” (mit hans wetzelsdorfer), wien
2002 „Guck!!Kastengalerie”, stadtmuseum st. pölten
2003 „orte – raum – skulptur“, neufeld, burgenland
2003 „Lebenszeichen“, stadtmuseum st. pölten
2004 „Euregio“, kunsthalle szombathely, ungarn
2004 „Grenz(t)räume“, klingenbach – neufeld, burgenland
2004 „Das letzte Abendma(h)len“, stadtmuseum st. pölten
2005 „no dream is ever lost“, artbox mattersburg
2005 galerie KunstReich, bad tatzmannsdorf
2005 „gegenständliches & serielles“, NN-fabrik, oslip
2005 „Euregio“, bela bartok-center györ/landesgal. eisenstadt
2005 galerie „alte schule walbersdorf“, mattersburg
2006 „points, fields & spots“ (mit f. rittsteuer), neusiedl
2006 grafik-triennale, grenchen (CH)
2007 „reconciliation q202“, wien
2008 „kopfstoß oder SO“, stadtmuseum st. pölten
2008 20 jahre kunstverein süd ost, palais palffy, wien
2009 barockschlössl , kunstverein mistelbach
2009 karner/sauer, blau-gelbe-viertelsgalerie schloss fischau
2009 „reconciliation 09“, kanzlei agitas, wien
2009 „eine haydn arbeit“, landesgalerie eisenstadt
2010 „interdependenzen 3“, blue lion space, wien
2010 eu-art-network, cselley mühle, burgenland
2010 „...around infinity“, blue lion space, wien
2011 „vivat liszt! hör das licht - sieh den klang“
landesgalerie eisenstadt
budapest galeria, budapest
galerie im neuen rathaus, bayreuth
altenburg, weimar
galerie umelecka beseda, bratislava
forum lipinski, leipzig
lisztzentrum raiding, burgenland
forum art contemporain, luxemburg
österreichisches kulturforum, london
palazzo albrizzi, venedig
2011
„think big“, viertelfestival 2011,
lanzenkirchen; bad erlach /nö
Malerei
Auf den Bildern Johann Karners schieben sich farbige Schichten, gekrümmte, runde, gebogene Emanationen in- und gegeneinander. Schwingende und ziehende Kurvaturen bilden Flächen und Umrisse. Die sich darin immer wieder manifestierende Form des Kreises, als mythologisches
Symbol für Unendlichkeit, ist der Ausgangspunkt des Paradigmas dieser Bilder. Kreisrundes tritt in ein Wechselspiel mit den amorph-bewegten Formen, doch wenn man genauer hinsieht, erweisen sich die Kreise immer deutlicher als Quelle der formalen Prozesse.
Alle diese sich in scheinbar uneinschätzbar langsamer Bewegung entwickelnden Flächen kontrastieren in Farbe und in Intensität miteinander und erzeugen damit imaginäre Räume auf der Fläche des Bildes. Helle Grüntöne oder weiße und beige Farben treffen auf eigentümlich leuchtendes Blau und Violett in all ihren Abstufungen. In anderen Bildern bildet sich eine Skala zwischen warmen Weißtönen und orangen und roten Farben. Der innere und organische Zusammenhang all dieser Farben ergibt sich notwendig aus der Arbeitsmethode, in der sich die Farben, und zwar als reales Material, immer eine aus der anderen, wie in einer dialektisch-logischen Gedankenkette, immer weiter aus sich selbst heraus entwickeln. Die meisten dieser Farbflächen sind einheitlich, manchmal jedoch verrinnen mehrere Farben, schwimmen ineinander, oder ein dunkler Farbfaden in einer helleren Fläche zieht zarte Schlieren.
Die farbigen Zonen scheinen sich schneller oder langsamer auszudehnen, sich übereinander zu schieben oder einander abzudecken. Dem Betrachter bietet sich ...
1994-96 academy of fine arts & design – bratislava
ausstellungen/beteiligungen:
1994 „resultate”, palais clam gallas/salle de bal, wien
1995 „jahresausstellung”, palais palffy, bratislava
1996 „S.E.R. – gemeinschaftsstiftung”, galerie smend, köln
1999 „personale”, eventroom kotschever, wr. neustadt
2001 „ankauf: bgld”, landesgalerie eisenstadt
2001 „bleisCHwarz”, st.peter/sperr, wr. neustadt
2002 „that’s new”, ig bildende kunst, wien
2002 „soho in ottakring” (mit hans wetzelsdorfer), wien
2002 „Guck!!Kastengalerie”, stadtmuseum st. pölten
2003 „orte – raum – skulptur“, neufeld, burgenland
2003 „Lebenszeichen“, stadtmuseum st. pölten
2004 „Euregio“, kunsthalle szombathely, ungarn
2004 „Grenz(t)räume“, klingenbach – neufeld, burgenland
2004 „Das letzte Abendma(h)len“, stadtmuseum st. pölten
2005 „no dream is ever lost“, artbox mattersburg
2005 galerie KunstReich, bad tatzmannsdorf
2005 „gegenständliches & serielles“, NN-fabrik, oslip
2005 „Euregio“, bela bartok-center györ/landesgal. eisenstadt
2005 galerie „alte schule walbersdorf“, mattersburg
2006 „points, fields & spots“ (mit f. rittsteuer), neusiedl
2006 grafik-triennale, grenchen (CH)
2007 „reconciliation q202“, wien
2008 „kopfstoß oder SO“, stadtmuseum st. pölten
2008 20 jahre kunstverein süd ost, palais palffy, wien
2009 barockschlössl , kunstverein mistelbach
2009 karner/sauer, blau-gelbe-viertelsgalerie schloss fischau
2009 „reconciliation 09“, kanzlei agitas, wien
2009 „eine haydn arbeit“, landesgalerie eisenstadt
2010 „interdependenzen 3“, blue lion space, wien
2010 eu-art-network, cselley mühle, burgenland
2010 „...around infinity“, blue lion space, wien
2011 „vivat liszt! hör das licht - sieh den klang“
landesgalerie eisenstadt
budapest galeria, budapest
galerie im neuen rathaus, bayreuth
altenburg, weimar
galerie umelecka beseda, bratislava
forum lipinski, leipzig
lisztzentrum raiding, burgenland
forum art contemporain, luxemburg
österreichisches kulturforum, london
palazzo albrizzi, venedig
2011
„think big“, viertelfestival 2011,
lanzenkirchen; bad erlach /nö
Malerei
Auf den Bildern Johann Karners schieben sich farbige Schichten, gekrümmte, runde, gebogene Emanationen in- und gegeneinander. Schwingende und ziehende Kurvaturen bilden Flächen und Umrisse. Die sich darin immer wieder manifestierende Form des Kreises, als mythologisches
Symbol für Unendlichkeit, ist der Ausgangspunkt des Paradigmas dieser Bilder. Kreisrundes tritt in ein Wechselspiel mit den amorph-bewegten Formen, doch wenn man genauer hinsieht, erweisen sich die Kreise immer deutlicher als Quelle der formalen Prozesse.
Alle diese sich in scheinbar uneinschätzbar langsamer Bewegung entwickelnden Flächen kontrastieren in Farbe und in Intensität miteinander und erzeugen damit imaginäre Räume auf der Fläche des Bildes. Helle Grüntöne oder weiße und beige Farben treffen auf eigentümlich leuchtendes Blau und Violett in all ihren Abstufungen. In anderen Bildern bildet sich eine Skala zwischen warmen Weißtönen und orangen und roten Farben. Der innere und organische Zusammenhang all dieser Farben ergibt sich notwendig aus der Arbeitsmethode, in der sich die Farben, und zwar als reales Material, immer eine aus der anderen, wie in einer dialektisch-logischen Gedankenkette, immer weiter aus sich selbst heraus entwickeln. Die meisten dieser Farbflächen sind einheitlich, manchmal jedoch verrinnen mehrere Farben, schwimmen ineinander, oder ein dunkler Farbfaden in einer helleren Fläche zieht zarte Schlieren.
Die farbigen Zonen scheinen sich schneller oder langsamer auszudehnen, sich übereinander zu schieben oder einander abzudecken. Dem Betrachter bietet sich ...





