Atelier ARTani, Anita, Windhager

Anita Windhager

Kategorien
  • Bildende Kunst > Malerei, Grafik
Studium bei Prof. Michael Coudenhove-Kalergi.
Ausbildung in diversen Drucktechniken bei Prof. Arthur Redhead.
Portraitschule bei Prof. Gerlinde Stelzer.
Freischaffende Künstlerin mit eigenem Atelier im Weinviertel.

Mitglied des Kunstvereins grenzART und der Kulturvernetzung Niederösterreich.
  • Bilder

    Bilder

    • 44
    • Cocooning
    • 17,33 mal
    • Urdonau I
    • Urdonau II
    • Die andere Richtung
    • Wissenstaucher
    • Unsere Wege
    • schwarz-weiß
    • Im fremden Land
    • Hades
    • Grenzlinie
    • Gaia
    • EWIGKEIT anfangslos
    • Die Kraniche des Ibikus
    • Der blaue Hund
    • Art parieté
    • Elfenkönigin
ANITA WINDHAGER

Zahlreiche Einzel -und Gruppenausstellungen in Österreich, Deutschland, Tschechien, Bulgarien, Frankreich, Italien, Polen und USA.
Mitglied des Kunstvereins grenzART und der Kulturvernetzung Niederösterreich.

ZUM WERK
Windhagers Malerei erzählt von Menschen und der Veränderlichkeit ihrer Gefühlswelten.
Wie Marionetten der eigenen Seele entäußern sich abstrahierte Körper mit wenigen zarten Linien
in einem Ausdruck allgemein gültiger psychischer Stimmungen.
Gesichtslos erscheinen sie auf den ersten Blick austauschbar. In jedem kann alles sein.
Häufig verschmelzen sie mit einem - wenn gleich horizonthaften - bewusst reduzierten Hintergrund.
Moderne Metaphern für die Flüchtigkeit zeitlich begrenzter Beziehungen und deren Fassadenhaftigkeit.

Die Arbeiten sind abstrakt, aber nicht informell. Auf natürliche Weise in alter Tradition hergestellte Kasein-Farben schaffen harmonische Farbklänge. Und obwohl schon in der Höhlenmalerei verwendet, wirken sie bei Windhager überraschend zeitgemäß. Die Künstlerin trägt sie in vielen Schichten lasierend auf feine Rohleinwand auf und verleiht damit dem Bildraum zeitlose Gültigkeit.
So entstehen eigenwillige, emotionsgeladene Kompositionen, die den Betrachter in ihren Bann ziehen.


MONOTYPIEN
Neben der Malerei beschäftigt sich Anita Windhager mit Druckgrafik.

Serie „1900“ - Monotypien auf historischem Schreibpapier
Das besondere an diesem Zyklus ist das Papier auf dem Windhager druckt:
ca. 100jähriges, original beschriebenes Kanzleipapier. In Kurrent-Schrift und mit Tinte beschrieben. Der scharfe Strich der Schreibfeder und das rhythmische Gleichmaß der Buchstaben fügen sich mit dem graphischen Druck zu einer malerischen Gesamtkomposition. Gedruckt wird mit Linol-Farbe.
Nicht der Inhalt des Textes ist dabei wesentlich, sondern die traditionelle Form eines alten Protokolls als spannungsreicher Gegensatz zu einer zweiten - neuen - Bildgeschichte.
Fasziniert von der Exaktheit des historischen Schriftbildes gibt Windhager den Seiten
durch Überdrucken eine neue Geltung; macht sie neu lesbar und neu erlebbar.

Serie „human“ - Monotypien mit Ölfarben
Kräftige Striche, schnell hingeworfen, erzählen von Leidenschaft und purer Lust.
Lasierende Kontraste machen die Anwesenheit von Leichtigkeit und Freiheit spürbar.
Ein kleinformatiger Zyklus voll starker weiblicher Energie und erfrischender Sinnlichkeit.


COLLAGEN
Mit dieser Technik schafft Anita Windhager in jedem Bild eine eigene Welt. Dazu werden verschiedenste Bildfragmente aus Magazinen der 40er und 50er Jahre mit alten und neuen Schriften so komponiert, dass eine neue Geschichte entsteht. Diese monochromen – meist schwarz/weiß - Bilder werden erst durch geschickte Anordnung von Knöpfen und Teilen alter Porzellanpüppchen mit Garn vernäht und dadurch lebendig gemacht. Oft sind es historische Aspekte die in humorvoller Weise den Betrachter durch Retrocharme und aktuellen Themen in vermeintlich verfremdete Welten katapultiert. Die Absicht der Künstlerin ist erkennbar.
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